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BT Ignite plant Personalabbau in Deutschland

29.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - British Telecom (BT) will seinen Festnetzbereich BT Ignite nicht auslagern, in seiner deutschen Tochter jedoch Stellenstreichungen vornehmen. Presseberichten zufolge müssen rund 500 Mitarbeiter von BT Ignite Deutschland ihren Hut nehmen. Pressesprecher Adrian Dunskus wollte die Zahl gegenüber der COMPUTERWOCHE nicht bestätigten, räumte jedoch ein: "Wir haben angekündigt, dass es zu einem Personalabbau kommen wird. Dabei setzen wir allerdings verstärkt auf die natürliche Fluktuation im Unternehmen, die in der TK-Branche allgemein sehr hoch ist." BT Ignite beschäftigt in Deutschland derzeit rund 1300 Angestellte.

Am vergangenen Freitag hatte Ben Verwaayen, designierter Chef des britischen Carriers BT, erklärt, BT Ignite nicht ausgliedern zu wollen: "BT wird kein virtuelles Unternehmen werden." Ursprünglich sollte der Festnetzbereich verkauft werden, um den Schuldenberg des Mutterkonzerns abzubauen. Künftig soll BT Ignite neben TK-Dienstleistungen auch Beratungs- und Software-Management-Services für Geschäftskunden anbieten. (ka)