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BT Global Services und CC Compunet vernetzen 1000 Finanzbehörden

24.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) lagert den Betrieb des Bundesfinanzverwaltungsdatennetzes (BFV-Netz) aus. Die Outsourcing-Dienstleister CC Compunet und BT Global Services vermelden den Gewinn der Ausschreibung eines Fünfjahresvertrags. Dabei geht es in der Endausbaustufe des Netzes um ein Umsatzvolumen von 25 Millionen Euro jährlich. CC Compunet übernimmt als Generalunternehmen gegenüber dem BMF die Verantwortung für das Projekt-Management auf seiten der Auftragnehmer, BT Global Services ist für Datendienste und das Netz-Management zuständig. Bis Ende Juli 2004 soll die Migration abgeschlossen sein. Ziel der Outsourcing-Maßnahme ist es, Bandbreite, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des BFV-Netzes zu erhöhen. Neben den Daten-Services beinhaltet der Auftrag eine Billing-Lösung sowie Reporting- und Accounting-Aufgaben.

An das BfV-Netz sind rund 1000 Standorte angeschlossen - von Bundeskassen über Oberfinanzdirektionen und Zollämter bis hin zu den Bundesforstämtern. Sie sollen zu einem Virtual Private Network zusammengefasst und sternförmig an sechs Core-Standorte des von BT bereitgestellten Netzes angeschlossen werden. Bislang wird das WAN der Bundesfinanzverwaltung vom eigenen Zentrum für Informations- und Datentechnik in Frankfurt am Main betrieben - auf Basis von Frame-Relay-Verbindungen mit kaskadierenden Leased-Line- und Dial-in-Lösungen in Kombination mit eigenen Routern. (uk)