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BSI stellt Anti-Spam-Studie vor

12.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auf 147 Seiten hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusammengefasst, wie sich private und Unternehmensanwender gegen unerwünschte elektronische Post schützen können. Einigermaßen zumindest, denn in der Management Summary heißt es ein wenig ernüchternd: "Durch eine Kombination mehrerer technischer Verfahren ist es aber heute möglich, das Spamproblem auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, ohne dabei den Empfang erwünschter E-Mails über Gebühr zu gefährden".

Die technischen Möglichkeiten zur Spam-Bekämpfung seien heute vorhanden, resümiert das BSI. Deren konsequente Nutzung beseitige das Problem zwar nicht, mildere aber die Folgen so weit ab, dass E-Mail effektiv einsetzbar bleibe. Die Studie widmet sich ausführlich der Beschreibung des Problems Spam, juristischen Fragen für Anwender und Service-Provider sowie Maßnahmen gegen Spam (Filter etc.) und gibt Empfehlungen für die Aufstellung einer sinnvollen Policy für den Umgang mit elektronischer Post innerhalb einer Organisation.

Herunterladen kann man sie hier im PDF-Format. Wer Ausdrucken, Lochen und Heften scheut, kann sie auch für 32 Euro beim Bundesanzeiger Verlag (ISBN 3-89817,496-4) bestellen. (tc)