Nach Identitätsdiebstahl

BSI bietet Sicherheitstest für E-Mail-Adressen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat angesichts eines Falles von großflächigem Identitätsdiebstahl eine Webseite eingerichtet, auf man überprüfen kann, ob die eigene E-Mail-Adresse betroffen ist.

Im Rahmen der Analyse von Botnetzen durch Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden wurden einer Mitteilung zufolge rund 16 Millionen kompromittierte Benutzerkonten entdeckt. Diese bestehen in der Regel aus einem Benutzernamen in Form einer E-Mail-Adresse und einem Passwort. Viele Internetnutzer verwenden solche Login-Daten allerdings nicht nur für den Mail-Account, sondern auch für Webseiten.

Unter der Adresse https://www.sicherheitstest.bsi.de (aktuell kaum erreichbar), die das BSI zusammen mit der Deutschen Telekom eingerichtet hat, können Internetnutzer ihre E-Mail-Adresse eingeben und mit der Botnetz-Datenbank abgleichen lassen. Im Falle eine Übereinstimmung erhält der Betroffene eine entsprechende Information per E-Mail an die angegebene Adresse. Die Antwort-Mail enthält auch Empfehlungen zu erforderlichen Schutzmaßnahmen - Betroffene sollten natürlich ihre Rechner säubern und Passwörter ändern.