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Broker-Firma feuert 19 Angestellte wegen E-Mails

10.05.1999
Pornografie und diskrimierende Witze

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Broker-Firma Edward Jones hat 19 Angestellte wegen Mißbrauch des firmeneigenen E-Mail-Systems auf die Straße gesetzt. Die Betroffenen hatten Pornografie und politisch unkorrekte Witze verbreitet. "Wer bei uns einen Internet-Zugang bekommt, der kennt unsere Regeln", erklärte Firmensprecherin Mary Beth Heying. "Wir dulden es nicht, wenn das System für berufsfremde Zwecke genutzt wird."

Das Unternehmen kontrolliert Telefonate und E-Mails seiner Angestellten. Am 27. April hatte die Personalabteilung insgesamt 60 Angestellte aufgefordert, sich zum Verdacht des Mail-Mißbrauchs zu äußern. Die 41 Angestellten, die sich daraufhin freiwillig "stellten", kamen mit einer Abmahnung davon, den übrigen 19 wurde prompt gekündigt. Edward Jones betreibt Niederlassungen in den USA, Kanada und Großbritannien und beschäftigt rund 17 000 Menschen.