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Broadvision schreibt weiter rote Zahlen

25.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der E-Commerce-Softwareanbieter Broadvision verbuchte im dritten Quartal einen Nettoverlust von 429, 4 Millionen Dollar oder 1,54 Dollar je Aktie. Im Vergleichsquartal des Vorjahres belief sich der Fehlbetrag noch auf 52,8 Millionen Dollar oder 20 Cent pro Anteilschein. Abzüglich Übernahme- und Restrukturierungskosten hätte das Unternehmen in den Monaten Juli, August und September ein Minus von 16,7 Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie erwirtschaftet. Vor einem Jahr schrieb Broadvision auf dieser Pro-forma-Basis noch schwarze Zahlen, nämlich 13,6 Millionen Dollar Gewinn.

Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 120,2 Millionen auf 51,2 Millionen Dollar zurück. Damit liegen die Kalifornier am unteren Ende der eigenen Prognosen von 50 bis 60 Millionen Dollar, die im Juli ausgegeben wurden. Damals kündigte Broadvision auch die Entlassung von weiteren 200 bis 300 Mitarbeitern an. Schon im April setzte der Konzern 325 Mitarbeiter auf die Straße.