Clearvale

Broadvision macht jetzt auch in Enterprise Social

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der einstige E-Commerce-Spezialist Broadvision bietet mit "Clearvale" jetzt eine Lösung für die Zusammenarbeit in Unternehmen aus der Cloud an.
Mit Clearvale von Broadvision lassen sich auch externe Communities anlegen und pflegen.
Mit Clearvale von Broadvision lassen sich auch externe Communities anlegen und pflegen.
Foto: Broadvision

Seit kurzem ist Clearvale auch deutschsprachig lokalisiert (die Produkt-Webseite allerdings noch nicht). Die Lösung bietet die mittlerweile "üblichen" Werkzeuge wie Activity Streams, Blogs, Wikis oder Diskussionsforen. Als Alleinstellungsmerkmal sieht der Anbieter Broadvision seine "Hybrid-Netzwerke". Dabei kann der Administrator auswählen, ob Teilnehmer außerhalb des Firmennetzes in das gesamte Netzwerk oder in ausgewählte Teile davon eingeladen werden können. So lassen sich mit Clearvale reine Intranets, Extranets oder Mischformen realisieren.

Weitere Features von Clearvale sind persönliche Profilseiten für die Nutzer, Integration von RSS und Twitter, Verwaltung von Aufgaben, Umfragen und Veranstaltungen, gemeinsame Nutzung von Fotos, Videos und Dateien, flexible Themen und Layouts, APIs zur Integration anderer Anwendungen sowie eine Integration mit LDAP- oder OpenID-Verzeichnissen. Für den mobilen Zugriff gibt es native Apps für iOS und Android sowie eine mobile Webseite.

Ein deutscher Anwender, der sich bereits für Clearvale entschieden hat, ist die Business Networks Europe GmbH, ein Unternehmen für Vertriebsoutsourcing. Die Einstiegsvariante "Express" ist kostenlos, für die zusätzlichen "Enterprise"-Features muss man zahlen.