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Britische Steuerparadiese setzten auf das Internet

28.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die britischen Kanalinseln Isle of Man und Jersey investieren jährlich mehrere Millionen Euro in den Ausbau ihrer Telekommunikationsverbindungen, um ihre Position als kostengünstige Standorte beim E-Commerce auszubauen. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer heutigen Ausgabe. So hat beispielsweise das Unternehmen Manx Telecom in diesem Jahr bereits 23 Millionen Dollar in den Verbindungsausbau der Steueroase Isle of Man gesteckt. "Uns steht eine Kapazität von über 1,2 Terabits pro Sekunde zur Verfügung - mehr als der gesamte derzeitige Internet-Verkehr zwischen Europa und den USA", so Ralf Ohlhausen von Manx Telecom. Flexible Internet-Unternehmen können von den niedrigen Steuersätzen der Inseln profitieren, denn Gewinne werden nach gültigem Recht dort verbucht, wo die Computer stehen.