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Britische Firmen verstoßen im Internet gegen Gesetze

04.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einer Untersuchung des London Chamber of Commerce (LCC) verstoßen tausende britische Unternehmen bei ihren E-Business-Aktivitäten gegen geltendes Recht. Vor allem die Verletzung bestehender Datenschutz- und Außenhandelsbestimmungen sind offenbar an der Tagesordnung. Der Studie zufolge tragen lediglich 44 Prozent der Firmen im Internet den Erfordernissen des britischen Datenschutzes Rechnung, indem sie beispielsweise die Besucher ihrer Website über die weitere Verwendung ihrer registrierten Daten informieren. Etwa 40 Prozent der befragten Unternehmen können überhaupt nicht einschätzen, ob sie mit ihren Web-Aktivitäten gegen geltendes Recht verstoßen. Wie die Untersuchung ferner ergab, scheint sich offenbar nur jedes vierte Unternehmen um die Einhaltung von Außenhandelsgesetzen zu kümmern. Das LCC fordert die Firmen deshalb dringend auf, sich auch im Internet an die Gesetze zu halten. Andernfalls müssten sie mit hohen Geldstrafen oder der Schießung ihres Internet-Auftritts rechnen.