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Britische CIOs sind optimistisch

04.10.2007
Drei Viertel erwarten für das kommende Jahr gleich bleibende oder sogar höhere IT-Budgets.

In Großbritannien fürchten nur 17 Prozent der IT-Chefs, dass ihre finanziellen Mittel für das Jahr 2008 mindestens zehn Prozent unter dem diesjährigen Investitionsrahmen liegen werden. Das fand das britische Magazin "Computer Business Review" (CBR) heraus, indem es rund 300 IT-Manager im Vereinigten Königreich nach ihren Budgeterwartungen für das kommende Jahr fragte.

Etwa die Hälfte der Befragten, genauer gesagt: 47 Prozent, erwarten demnach, im kommenden Jahr genauso viel Geld zur Verfügung zu haben wie im laufenden. Ein Viertel rechnet sogar mit einer Steigerung von bis zu zehn Prozent.

Löwenanteil für interne Zwecke

Die IT-Anbieter sollten sich aber nicht zu früh freuen: Der größte Teil der wachsenden Budgets wird nicht in die Anschaffung von Hard- und Software fließen, sondern in die interne Entwicklung, so der Brancheninformationsdienst "ComputerWire", eine Schwesterpublikation von "CBR".

Auch unter den IT-Verantwortlichen in den USA herrschte zuletzt Aufbruchstimmung. Wie die COMPUTERWOCHE-Schwester "CIO" in ihrer jüngsten "TechPoll"-Befragung eruierte, hofften im Sommer dieses Jahres etwa 76 Prozent der US-amerikanischen IT-Chefs, dass ihr Budget in den nächsten zwölf Monaten zunehmen werde. (qua)