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Briten surfen am Arbeitsplatz gerne zu privaten Zwecken

13.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Rund ein Viertel der 31 Millionen Angestellten in Großbritannien surft regelmäßig am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken. Dabei verbringen die Mitarbeiter mehr Zeit mit Online-Shopping oder -Banking während der Arbeit als in der Freizeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Netvalue. Kunden des Geldinstituts Lloyds TSB besuchen dessen Homepage mehr als zehn Mal im Monat vom Arbeitsplatz aus. Vom privaten Internet-Anschluss gehen die Benutzer jedoch lediglich vier Mal monatlich auf die Site. Zu den weiteren Favoriten beim Surfen am Arbeitsplatz zählen unter anderem die Website des Online-Händlers Amazon und die des britischen Senders BBC. Besonders beliebt ist die Homepage "Friendsreunited.co.uk", über die der Benutzer alte Schulfreunde ausfindig machen kann, die er aus den Augen verloren hat. Die Betreiber zählten im Oktober 2001 rund 1,5 Millionen

Besucher, die diese Site vom Büro aus aufriefen. Experten schätzen, dass den britischen Unternehmen ein jährlicher Gesamtverlust von mehr als 16 Milliarden Euro durch die Zeit entsteht, die die Angestellten nicht arbeiten, sondern mit privatem Surfen verbringen.