MWC12

Brightcove hilft App-Anbietern auf die Sprünge

Manfred Bremmer
Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
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Mit einer neuen Version der App-Plattform Brightcove App Cloud können App-Anbieter den Erfolg ihrer mobilen Inhalte besser kontrollieren und durch gesteuerte Push-Messaging-Kampagnen die Bindung zum Nutzer verbessern.
Die App-Plattform App Cloud von Brightcove.
Die App-Plattform App Cloud von Brightcove.

Anders als bei Websites stochern Medienunternehmen und digitale Vermarkter bei ihren nativen Apps häufig im Nebel. Der Grund: Sie wissen schlichtweg meist nicht genau, was ihre Nutzer/Kunden interessiert und tun sich entsprechend schwer, ihnen relevante Inhalte anzubieten, beziehungsweise diese besser zu positionieren. Letztendlich droht damit sogar, dass die Anwender die App immer seltener aufrufen oder gar deinstallieren.

Als Lösung bietet der Anbieter von Content-Cloud-Services, Brightcove, Kunden, die bereits die Content-App-Plattform App Cloud für den Betrieb eigener Apps (Android oder iOS) nutzen, nun spezielle Analyse-Tools an. Mit diesen können sie die Nutzeraktivität auf Content-Ebene nachverfolgen, erhalten also Informationen darüber, wie viele Anwender ein bestimmtes Video oder ein bestimmtes Bild angeschaut oder einen bestimmten Artikel oder Blog gelesen haben. Zusammen mit den bereits vorhandenen Funktionen zur Verfolgung von Anwenderaktivitäten auf Abschnitts-Ebene ergeben sich damit nachhaltige Erkenntnisse darüber, womit Anwender ihre Zeit verbringen, beziehungsweise, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten, verspricht der Anbieter.

Die App-Plattform App Cloud von Brightcove.
Die App-Plattform App Cloud von Brightcove.

Außerdem bietet Brightcove eine Lösung an, um Nutzer, die längere Zeit nicht auf die App zugegriffen haben, über Push Notifications zu „reaktivieren“. Sensibel angewandt, sind diese Mitteilungen ein äußerst wirkungsvolles Mittel, um Nutzer auf neue Inhalte aufmerksam zu machen. Allerdings erfordern Push-Notifications aber auch einen gewissen Grad an technischen Kenntnissen über die Messaging-Systeme der verschiedenen Plattformen.

Gezielt Push-Notifications aussenden

Die neueste Version der Brightcove App Cloud erlaubt intelligentes Push-Messaging, über das Vermarkter ihre Push-Message-Kampagnen von einem einzigen Dashboard aus planen und sowohl an die iOS- als auch die Android-Plattformen ihrer regelmäßigen App-Anwender schicken können. Mitteilungen lassen sich so gezielt adressieren - ob an alle App-Anwender, an eine regionalspezifische Nutzergruppe, an bestimmte Nutzer, die ihre App innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens nicht geöffnet haben, oder auch an eine Nutzerauswahl, die auf der Kombination dieser Kriterien basiert.

Gleichzeitig kann der Erfolg dieser Maßnahme dank der integrierten Analytik in Echtzeit in Erfahrung gebracht werden, etwa in Relation zur Anzahl der ausgelieferten Push-Mitteilungen, zur Anzahl der geöffneten Mitteilungen und zu den mit den Inhalten der Mitteilung verknüpften Anwenderinteraktionen.
Die erweiterten Analysefunktionen der App Cloud sind ab sofort verfügbar, das intelligente Push-Messaging soll ab März zur Verfügung stehen.

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