Dilma Rousseff

Brasiliens Präsidentin kritisiert USA wegen NSA-Affäre

25.09.2013
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat die USA für die Spionage-Aktivitäten in ihrem Land scharf kritisiert.

Das Ausspähen ihrer privaten Kommunikationsdaten sowie der von Diplomaten und Unternehmen sei "vollkommen inakzeptabel" und illegal, sagte Rousseff am Dienstag in New York vor der UN-Vollversammlung. "Es handelt sich dabei um eine ernsthafte Verletzung der Menschenrechte und der Bürgerfreiheiten."

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff (offizielles Pressebild aus dem Jahr 2011)
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff (offizielles Pressebild aus dem Jahr 2011)
Foto: Agencia Brasil

Auch die Souveränität ihres Landes sei verletzt worden. Brasilien werde sich in Zukunft besser dagegen wappnen. Rousseff forderte die Vereinten Nationen auf, ein neues Regelwerk für die internationale Benutzung des Internets zu entwerfen. (dpa/tc)