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Branche arbeitet an ausgefeilteren Suchwerkzeugen

10.08.2004

Suchmaschinen gehören schon heute zu den ausgereiften Werkzeugen, trotzdem lässt sich noch einiges an der Technik verbessern, um in dem Wust der digitalen Dokumente leichter an die gewünschten Informationen zu kommen. Dies war der Tenor auf der Konferenz "New Paradigms for Using Computers", die in den Almaden-Labors von IBM stattfand. Wissenschaftler konzipieren derzeit die nächste Generation der Search-Engines, mit denen Anwender sowohl ihre lokal vorgehaltenen Daten als auch das Web durchforsten können. So arbeitet die vom ehemaligen Apple-Entwickler Bruce Horn gegründete Firma Ingenuity Software an Tools, mit denen sich auf der Festplatte abgelegte Fotos und Dokumente indizieren lassen, um sie anschließend in Google-ähnlicher Manier suchen zu können. Microsoft präsentierte einen für den im Jahr 2006/2007 geplanten Windows-Nachfolger "Longhorn" verbesserten "Web-Search-Service". Und Apples "Tiger", die im nächsten Jahr anstehende Version des

Betriebssystems Mac OS X, soll unter der Bezeichnung "Spotlight" eine systemübergreifende Suchmaschine erhalten, mit der man laut Hersteller sehr schnell jede Datei aufspüren kann.

Ein anderer Trend, so war auf der Konferenz zu sehen, zeigt sich in der Spezialisierung einiger Entwicklungen. Die University of California in Berkeley etwa präsentierte zur Veranstaltung ihren als "Flamenco" bezeichneten Prototypen eines auf den Bereich Kunst und Antiquitäten fokussierten Suchwerkzeugs, während sich die kalifornische Firma Inxight auf die Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden via Internet konzentriert. (ue)