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Brain Force übertrifft vorläufiges Ergebnis

17.05.2004

Die Brain Force Software AG hat im ersten Quartal 2004 besser abgeschnitten als erwartet. Wie das Wiener Software- und Dienstleistungsunternehmen bekannt gab, beläuft sich der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nach endgültigen Berechnungen auf 406.000 Euro, verglichen mit einem Betriebsverlust von 186.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Bislang hatten die Österreicher wegen einer Firmenwertabschreibung auf die Brain Force Financial Solutions AG (ehemals NSE) lediglich mit einem Ebit-Plus von 55.500 Euro gerechnet (Computerwoche.de berichtete). Wie das Unternehmen mitteilte, musste es jedoch aufgrund einer neuen Bilanzierungsregelung vom 31. März 2004 keine planmäßigen und außerplanmäßigen Wertberichtigungen vornehmen.

Der Umsatz des Wiener Softwareanbieters kletterte im Jahresvergleich um zirka 13 Prozent auf etwa 15,5 Millionen Euro. Dabei steigerten die deutschen Landesgesellschaften ihre Einnahmen dank der Übernahme des Finanzsoftwareanbieters NSE um rund 30 Prozent auf 8,3 Millionen Euro, während die Erlöse in Italien nur um fünf Prozent auf knapp vier Millionen Euro wuchsen. Im Heimatland Österreich lag der Umsatz mit rund drei Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau.

Den Auftragsbestand zum 31. März bezifferte Brain Force auf 18,3 Millionen Euro, das entspricht einem Zuwachs um knapp 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die liquiden Mittel betrugen nach Firmenangaben 10,3 Millionen Euro – ein Jahr zuvor standen den Wienern nur 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. (mb)