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Brain Force schafft operative Trendwende

24.03.2004

Die Brain Force Software AG konnte im Geschäftsjahr 2003 Umsatz und Betriebsergebnis verbessern, weitete jedoch ihren Nettoverlust aus. Wie das Wiener Software- und Dienstleistungsunternehmen bekannt gab, stiegen die Einnahmen nach vorläufigen Zahlen gegenüber 2002 um 1,9 Prozent auf 60,1 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde mit 182.000 Euro nahezu verdreifacht. Unter dem Strich weitete Brain Force jedoch seinen Nettoverlust von 460.000 auf 1,95 Millionen Euro aus. Als Begründung gaben die Österreicher an, die Steuerlast sei wegen der Abschreibung von aktiven latenten Steuern um zwei Millionen auf 2,38 Millionen Euro gestiegen.

Ohne die seit Mai 2003 voll konsolidierte NSE Software AG hätte Brain Force deutlich schwächer abgeschnitten: Die aus dem Münchner Anbieter von Finanzsoftware hervorgegangene Brain Force Financial Solutions AG erzielte 2003 einen Ebit-Profit von 626.000 Euro und steuerte mit 6,63 Millionen Euro elf Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Für 2004 geht Brain Force weiterhin von 66 Millionen Euro Umsatz und einem Ebitda-Gewinn von 4,5 Millionen Euro aus. 2003 betrug der Ebitda-Gewinn drei Millionen Euro. (mb)