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Borland strukturiert Softwareentwicklung

08.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Borland bereits im Sommer vergangenen Jahres die Grundzüge seines Konzepts für "Software Delivery Optimization" vorgestellt hat, soll nun in Kürze die entsprechende Produkt-Suite folgen: Ende dieses Quartals wird die bislang unter dem Projektnamen "Themis" entwickelte "Software Delivery Platform" (SDP) verfügbar sein. Das Besondere daran: Sie umfasst Tools, die auf die Rollen der an der Softwareentwicklung beteiligten Mitarbeiter zugeschnitten sind.

Softwareanalysten etwa können mit Hilfe der Werkzeuge die Zielsetzung eines Unternehmens in funktionale Anforderungen übertragen und Änderungen an der Produktterminierung oder am Projektbudget einarbeiten. Softwarearchitekten sei es möglich, so Borland, Spezifikationen, Modelle und Code über den gesamten Lifecycle einer Applikation synchron zu halten, auch bei nachträglichen Änderungen. Entwickler erhalten neben den bekannten Programmier-Tools eine ihrer Funktion entsprechende Sicht auf Spezifikationen, Anforderungen und Testszenarien. Für Tester stellt SDP sicher, dass sie sowohl bei funktionellen als auch bei technischen Tests relevante Fehlersituationen und die vorgegebenen Anforderungen in enger Verbindung zu den Entwicklern berücksichtigen können. (ue)