Bonn startet Programm zur CIM-Entwicklung

16.09.1988

BONN (CW) - 502 Millionen Mark hat das Bundesministerium für Forschung und Technologie für ein Förderprogramm mit der Bezeichnung "Fertigungstechnik 1988-92" zur Verfügung gestellt. Die Initiative soll die Entwicklung und Anwendung rechnerintegrierter Fertigung (CIM) in der Bundesrepublik vorantreiben. Sie wendet sich in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen.

Das Programm besteht aus, drei Komponenten: Die erste soll einschlägigen Unternehmen die Entwicklung eigener CIM-Anwendungen ermöglichen. Für diesen Bereich stehen 300 Millionen Mark zur Verfügung. Nach Angaben des Ministeriums haben sich bereits über 1000 Firmen um einen Zuschuß aus dem Fördertopf beworben.

Komponente zwei soll die Übergangszeit zwischen theoretischer Entwicklung und praktischer Anwendung verkürzen. An insgesamt 13 sogenannten CIM-Transferstellen haben Unternehmen die Möglichkeit, sich über die Fabrik der Zukunft und den Stand der Entwicklung zu informieren.

Standardisierung im CIM- Bereich ist das dritte Ziel. Eine spezielle Arbeitsgruppe unter Federführung der Fraunhofer Gesellschaft soll - mit einem Budget von 18 Millionen Mark - für eine fundierte wissenschaftliche Basis sorgen.