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BMW: Wir kaufen nicht online ein

07.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut BMW-Vorstandsmitglied Wolfgang Ziebert, wird der bayerische Autohersteller niemals Zubehörteile über Online-Auktionen erwerben. Wie Ziebert am Montag auf dem Weltkongress des Verbands der Automobilhersteller in den USA sagte, würde dies zwangsläufig zu einem Qualitätsverlust führen. Über eine mögliche Zusammenarbeit von BMW mit dem Internet-Lieferantennetzwerk der Konkurrenten Ford, General Motors und Daimler-Chrysler wollte er sich jedoch nicht äußern.

Gleichzeitig wurde auf dieser Konferenz bekannt gegeben, dass BMW und Motorola einen neuen Hochgeschwindigkeits-Datenbus für die autointerne Gerätekommunikation entwickelt haben. Das "Byteflight" getaufte Produkt wird in den neuen intelligenten Sitzsystemen von BMW eingesetzt. Dort kann es beispielsweise den Airbag-Druck an den Körperumfang verschiedener Personen anpassen.