CeBIT

BMW nutzt Analytics und Big Data von IBM

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Die BMW Group arbeitet zur Produkt-, Reparatur- und Wartungsoptimierung mit Big-Data- und Analytics-Technologien von IBM.

So werden einer Mitteilung zufolge beispielsweise Daten von Testfahrten von Vorserienmodellen, den durchschnittlich rund 15.000 Fehlerspeichern dieser Fahrzeuge und aktuellen Werkstattberichten mit IBM SPSS kombiniert und analysiert, um sehr schnell Schwachstellen festzustellen und auszuräumen, bevor überhaupt die Serienproduktion beginnt.

Die BMW-Zentrale in München aus der Vogelperspektive
Die BMW-Zentrale in München aus der Vogelperspektive
Foto: BMW Group

Die Beseitigung von Produktionsfehlern durch Predictive Analytics und zeitnahe Erstellung von Reparaturanweisungen erkannter Schwachstellen für die Werkstätten wirkten sich maßgeblich auf die Kundenzufriedenheit und die Folgekosten aus. Die Analysen seien nun innerhalb weniger Tage statt zuvor oft erst nach mehreren Monaten verfügbar, heißt es weiter. Der Zeitgewinn ermögliche es, Produktdesign und Herstellungsprozesse anzupassen, um sich wiederholende Fehler zu vermeiden.

Außerdem kann BMW mit der IBM-Software bestimmte Analysen automatisieren. Für wiederkehrende Fragestellungen steht jetzt eine Lösung mit rund 250 Analyse-Anwendungen zur Verfügung, auf die mehr als 500 Nutzer bei dem Münchner Autobauer zugreifen und selbständig Analysen fahren kennen. Der "Self-Service"-Anteil steige ständig, auch weil die Analysen einfach zu erstellen seien.