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BMC schreibt Quartalsgewinn

04.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einem Verlust im Vorjahr ist der System-Management-Spezialist BMC Software im dritten Geschäftsquartal 2004/5 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wegen des - aus Analystensicht - schwachen Ausblicks brach der Kurs der Aktie allerdings ein.

Das Unternehmen aus Houston, Texas, erzielte im Ende Dezember 2004 abgelaufenen Dreimonatszeitraum einen Nettoprofit von 36,4 Millionen oder 16 Cent pro Aktie, nachdem im Vergleichszeitraum aufgrund umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen noch ein Fehlbetrag von 44,4 Millionen Dollar oder 20 Cent je Anteil verbucht worden war. Sondereffekte herausgerechnet gelang es BMC, den Gewinn von 43 Millionen auf 49,6 Millionen Dollar oder 22 Cent je Aktie zu verbessern. Die Einnahmen legten im Jahresvergleich um drei Prozent auf 386,8 Millionen Dollar zu. Mit Lizenzerlösen in Höhe von 191,1 Millionen Dollar konnte sich das Unternehmen gegenüber dem vorangegangenen zweiten Fiskalquartal zwar um 30 Prozent steigern. Im Jahresvergleich brachen die Softwareeinnahmen jedoch um 19 Prozent ein.

Mit den Kernzahlen entsprach das Unternehmen seinen eigenen Schätzungen: Im November hatten die Texaner einen Pro-forma-Gewinn von 18 bis 23 Cent je Aktie bei Einnahmen zwischen 380 Millionen und 395 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Pro-forma-Profit von 21 Cent je Aktie bei 389,4 Millionen Dollar Umsatz gerechnet.

Im laufenden vierten Quartal geht BMC von einem bereinigten Gewinn im Bereich zwischen 17 und 23 Cent pro Aktie aus. Das Umsatzvolumen wird auf 410 Millionen bis 425 Millionen Dollar geschätzt. Damit ist der Anbieter etwas pessimistischer als die Analysten, die im Mittel ein Plus von 23 Cent pro Anteil bei Einnahmen von 415,8 Millionen Dollar erwarten. (mb)