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Bluetooth-Handy steuert gesamten Haushalt

15.02.2008
Von pte pte
Das österreichische Unternehmen Sorex Wireless Solutions http://www.sorex-austria.com hat angekündigt, in Kooperation mit dem VoIP-Spezialisten quipcom http://www.quipcom.net ein System zur Fernsteuerung von Haushaltsgeräten zu entwickeln. Sorex ist auf die Steuerung von Türen und Schlössern (Wireless Key) aber auch von weiteren Geräten (Wireless Home) per Bluetooth-Handy spezialisiert. "Wir werden nun den nächsten Schritt machen und die Bedienung der Geräte via Handy auch aus der Ferne ermöglichen", erläutert Harald Petersilka, CTO bei Sorex, im Gespräch mit pressetext.

Die Sorex-Technologie ermöglicht es, das Bluetooth-fähige Handy zum Universalschlüssel zu machen. Je nach Einsatzzweck wird das Handy zum elektronischen Schlüssel, zur Haustechnik-Steuerung oder zum Alarmanlagen-Schalter. "Der Vorteil unserer Technologie ist ihre universelle Einsetzbarkeit. Jedes Bluetooth-fähige Handy der Welt ist kompatibel - auch wenn es bereits zehn Jahre alt ist", erklärt Sorex-Geschäftsführer Christian Csank. Das System kommt ohne zusätzliche Hardware- oder Software-Installation am Mobiltelefon aus. Die Steuerung funktioniert dabei dem Funkumkreis von Bluetooth entsprechend innerhalb einiger Meter.

Im Haus müssen für den Einsatz der Bluetooth-Lösung Empfangsmodule installiert sein, die mit Funkschaltern gekoppelt sind. "Auf dem Handy hat der User eine graphische Oberfläche, über die er Licht sowie Geräte im Haushalt ansprechen kann. Gesteuert wird dadurch beispielsweise die Beleuchtung sowie die Heizung. Am Mobiltelefon kann somit auch die Temperatur im Haus geregelt werden", führt Petersilka aus. Diese Funktionen werden über die Bluetooth-Verbindung abgewickelt, solange der User im Haus und somit in Reichweite der Empfangsmodule ist.

In Kooperation mit quipcom soll nun der Wirkungskreis der Bluetooth-Steuerung erweitert werden. Nicht nur vor Ort, sondern weltweit soll die Haustechnik per Mobiltelefon gesteuert werden können. "Jedes Gerät, das man erreichen möchte, bekommt eine eigene Telefondurchwahl," erklärt quipcom-Geschäftsführer Michael Beer. "Somit kann es angerufen und auf Tastendruck ein- oder ausgeschalten werden." Voraussetzung innerhalb des Hauses ist, dass das vorhandene Telefonsystem mit dem Internet verbunden und ein Netzwerk vorhanden ist, das die eingehenden Befehle an das gewünschte Gerät weiterleitet. Die Bedienoberfläche bleibt dieselbe wie bei der Bluetoothsteuerung, lediglich die Verbindung zum Haushalt wird via Mobilfunk aufrecht erhalten. (pte)