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Blocker für Windows Server 2003 SP1

22.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Seit Ende März ist das Service Pack 1 für Windows Server 2003 verfügbar. Ab 26. Juli soll es nun auch über Automatic Update, Windows Update und das neue Microsoft Update verteilt werden. Firmen, die dies unterbinden möchten, erhalten - wie schon beim Service Pack 2 für Windows XP - die Möglichkeit, dies über ein Tool für einen verlängerten Zeitraum zu unterbinden, genauer bis zum 30. März 2006. Unverträglichkeiten mit bestimmter Software sind beim SP1 für Windows Server 2003 allerdings anders als beim Desktop-Betriebssystem nicht bekannt.

Ohnehin verwenden die meisten Firmen bei ihren Servern für das Patch-Management nicht die eher für Endanwender gedachten Update-Mechanismen von Microsoft, sondern stattdessen den System Management Server, Windows Server Update Services oder Tools von Drittanbietern. Trotzdem: "Es gibt mehr Leute als man erwarten würde, die automatische Updates auch auf dem Server eingeschaltet haben", erklärte Sam DiStasio, Director Product Management bei Microsofts Server-Sparte.

Microsofts Blocker ist in drei Ausführungen zu haben - als ausführbares Programm, als Skript (beide erzeugen Registry-Einträge, die den SP1-Download vorläufig aufhalten) sowie als ADM-Vorlage für die Gruppenrichtlinien von Active Directory. Der Hersteller verweist außerdem darauf, dass die Installation des SP1 von Administrator selbst nach automatischem Download explizit bestätigt und eingeleitet werden muss. (tc)