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Bladeserver-Schmiede Egenera erhält 30 Millionen Dollar Risikokapital

12.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der in Marlboro, Massachusetts, ansässige Bladeserver-Spezialist Egenera konnte sich weitere 30 Millionen Dollar Venture-Capital sichern. Die bereits vierte Finanzierungsrunde wurde von Technology Crossover Ventures angeführt, daneben beteiligten sich auch bisherige Investoren, darunter Goldman Sachs, Lehman Brothers Venture Capital oder UBS Capital. Insgesamt hat das im März 2000 gegründete Startup bereits 124 Millionen Dollar Risikokapital erhalten.

Das Produktportfolio von Egenera umfasst eine Reihe von Blade-Systemen, die sich mit verschiedenen Zwei- und Vier-Wege-Blades sowie unterschiedlichen Betriebssystem-Generationen betreiben lassen. Dank eines integrierten Netz- und Kontrollsystem lassen sich dabei je nach Auslastung die Aufgaben eines Einschubs auf einen anderen übertragen (Utility Computing). Zu den Kunden zählen unter anderem America Online, Credit Suisse First Boston, Goldman Sachs und JP Morgan Chase.

Als Grund für eine weitere Finanzierungsrunde nannte Egenera-CEO Vern Brownell seine Wachstumspläne. Die Company will die frischen Geldmittel dazu verwenden, um in weitere Märkte und Regionen vordringen und seine Produktentwicklung zu verstärken. (mb)