Kooperation mit Juniper

Blade baut Blade-Server-Switches mit Junos-Betriebssystem

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Der Netzwerkspezialist will sich über eine Partnerschaft mit Juniper besser gegenüber dem Rivalen Cisco positionieren.
Künftig auch mit JunOS erhältlich: Blade-Server-Switches von Blade Network Technologies.
Künftig auch mit JunOS erhältlich: Blade-Server-Switches von Blade Network Technologies.
Foto: Blade

Mit der Junos-Lösung will Blade Network Technologies (BNT) seine auf dem eigenen Netzbetriebssystem BladeOS basierenden Serie an Blade-Server-Switches erweitern. Gleichzeitig hofft Blade, seine Marktführerschaft in dem Bereich gegen den Konkurrenten Cisco verteidigen zu können.

Über die Partnerschaft mit Juniper Networks könne Blade nun Kunden bedienen, die ein einheitliches Betriebssystem in allen Schichten ihres Firmennetzes verlangen, egal ob Access-, Aggregation- oder Core-Layer, erklärt Blade-CEO Vikram Mehta. Die Kunden erhielten so eine offene Alternative zu Ciscos proprietären Unified Computing System.

Die neuen Blade-Server-Switches von Blade, die mit dem Zusatz "Running Junos" vermarktet werden, sollen zukünftig auch mit den Rechenzentren-Features von Blade angeboten werden. Dazu gehören unter anderem VMready Virtualization, AMP Active Multi Pathing Technology, Hotlinks für die Hochverfügbarkeit, vNIC (Virtual Network Interface Card), OFM (Open Fabric Manager) oder Advanced OFM. Blade will die ersten Blade-Server-Switches auf Junos-Basis voraussichtlich ab 2010 vermarkten und an seine OEM-Kunden ausliefern.

Blade hält mehr als 50 Prozent Marktanteil am Blade-Server-Switching-Markt und zählt unter anderem IBM, HP, NEC, Dell und Fujitsu zu seinen Abnehmern. Mit IBM und Dell haben zwei von ihnen erst kürzlich mit Juniper vereinbart, dessen Router und Switches unter eigener Marke anzubieten. HP wiederum plant, in Zukunft enger mit seiner eigenen Netzwerktochter HP ProCurve zusammenzuarbeiten.