M2M

BlackBerry stellt Software-Update-Service für Autohersteller vor

07.06.2013
Mit einem auf der Telematics Detroit angekündigten „Over-the-Air“-Service will der kanadische Mobility-Experte Autoherstellern Software-Aktualisierung und -Management in Fahrzeugen erleichtern.

Firmenchef Thorsten Heins hatte bereits auf der diesjährigen Hausmesse Blackberry Live in Orlando, Florida, angedeutet, dass für die Company künftig mobile Endpunkte jeder Größe, darunter auch Fahrzeuge, eine Rolle spielten. Auf der diesjährigen Telematics Detroit (5. bis 6. Juni) wurden die Kanadier nun konkreter und präsentierten die Vorabversion einer neuen Lösung, mit der Autohersteller Softwareaktualisierungen für die elektronischen Steuergeräte (Electronic Control Units/ECUs) und Infotainment-Systeme in Fahrzeugen Over-the-Air (OTA) verwalten und bereitstellen können.

Wie Blackberry bekannt gab, soll der neue Service „Software Update Management for Automotive“ die direkte Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) zwischen Hersteller und Fahrzeug ermöglichen und dies dank der weltweiten und hochskalierbaren Blackberry-Infrastruktur besonders sicher und zuverlässig. Die Lösung basiert auf der hauseigenen Plattform, mit der Blackberry Millionen von Smartphones in über 600 Carrier-Netzen weltweit mit Updates versorgt. Laut Blackberry wurde diese jedoch speziell angepasst um unabhängig vom zugrundeliegenden Betriebssystem Automotive- und M2M-Anwendungen zu unterstützen.
Einige weiterführende Informationen stehen auf www.blackberry.com/m2m zur Verfügung, genauere Details zu den OTA-Lösungen will Blackberry in den nächsten Monaten bekanntgeben.

Überblick: Software Update Management for Automotive
Überblick: Software Update Management for Automotive
Foto: Blackberry

„BlackBerry beschleunigt jetzt die weitere Annäherung zwischen Mobile Computing und Automobilindustrie“, kommentiert David J. Smith, Executive Vice President Enterprise Mobile Computing bei BlackBerry. „Auf der Telematics Detroit zeigen wir, wie BlackBerry Autohersteller dabei unterstützt, sich mit Kunden zu vernetzen. So wird die komplexe Herausforderung gelöst, vor der die Hersteller bei der Übertragung von Softwareupdates in die Fahrzeuge stehen.“