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Blackberry künftig als Prepaid-Dienst verfügbar

19.02.2008
Von pte pte
Der Telekommunikationsausstatter Alcatel-Lucent http://www.alcatel-lucent.com/de hat eine technische Lösung entwickelt, mit der die Nutzung des mobilen E-Mail-Dienstes von "Research in Motion" (RIM) http://www.rim.com mit einem Prepaid-Tarif ermöglicht wird. Für den im Unternehmensbereich sehr erfolgreichen Blackberry-Dienst ist es notwendig, einen entsprechenden Datentarif mit einem Mobilfunkprovider abzuschließen. Dieser ist üblicherweise über einen längeren Zeitraum ausgelegt. Vor allem für Private, die den Dienst nur gelegentlich nutzen wollen, ist dies ein schlagendes Argument gegen den Service.

Alcatel-Lucent hat nun eine Plattform vorgestellt, über die eine volumenbasierte Abrechnung der Blackberry-Nutzung in Echtzeit auch über vorab bezahlte Accounts ermöglicht wird. Somit können User die Datendienste im Vorhinein bezahlen und die mobile E-Mail-Funktion am Blackberry-Gerät auch ohne Vertrag nutzen, solange das Guthaben nicht aufgebraucht ist. Die Hardwarelösung ist dabei vom Provider problemlos in die bestehende Infrastruktur zu integrieren, heißt es von Seiten des Telekomausstatters. Im Voraus können zudem auch die Sprachdienste beglichen werden, die über das Blackberry-Smartphone in Anspruch genommen werden.

Die Kooperation von RIM mit Alcatel-Lucent im Rahmen der Entwicklung des Prepaid-Angebots ist ein weiterer Schritt des Unternehmens auf dem Weg, den Dienst auch für Private interessant zu machen. Auf dem Mobile World Congress in der vergangenen Woche hat RIM mit Unite erst einen kostenlosen Blackberry-Server für Privatpersonen vorgestellt. Die Software wird auf dem PC installiert und leitet die eingehenden Nachrichten auf das mobile Gerät weiter (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080212037 ).

"Wir sind stolz auf die Arbeit, die wir zusammen mit Alcatel-Lucent geleistet haben, um neue Märkte für die Blackberry-Lösung zu erschließen", erklärt Jim Balsillie, Co-CEO von RIM. Die beiden Unternehmen kooperieren bei der Verbreitung des mobilen E-Mail-Services bereits eng in mehreren Ländern in Osteuropa, Afrika, Nahost und Asien, darunter in China. (pte)