Speichersysteme

Bis zu 50 Prozent geringere Kosten

26.04.2012
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  Speicherbedarf in Unternehmen ist ein Kostenfaktor, der vielfach unterschätzt wird. Bei genauerem Hinsehen lassen sich zahlreiche Ansatzpunkte für eine Optimierung der Speichersysteme - und Kostensenkungen finden, wie das Beratungshaus Experton Group zeigt.
Foto: K.-U.Häßler - Fotolia.com

Die Speichersysteme in Unternehmen werden laut einem Analysepapier des IT-Beratungshauses Experton Group wenig effizient genutzt. Anwender sollten deshalb endlich Maßnahmen ergreifen, um von den unterschiedlichsten Optimierungsmöglichkeiten profitieren und so die Kosten für die Speicherhaltung senken zu können. Experton Group geht davon aus, dass die Ausgaben für Storage bei gleichzeitiger Verdoppelung der Speicherkapazitäten bis zu 50 Prozent betragen können.

Amortisation innerhalb eines Jahres

Einen Großteil der Speichererweiterungen könnten die IT-Verantwortlichen dabei aus eigener Kraft finanzieren, denn die Kosten für entsprechende Maßnahmen amortisierten sich in weniger als zwölf Monaten. Experton empfiehlt Firmen, zunächst eine Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen, um herauszufinden, an welchen Stellen neue Speicher-Methoden sinnvoll sind. Insgesamt kommen laut Experton zwölf Ansätze zur Kostensenkung bei der Datenspeicherung in Frage, von denen vor allem diese fünf vielversprechend sind:

Content Management: 60 Prozent des vorhandenen Speicherplatzes werden entweder gar nicht oder schlecht genutzt. Entsprechend werden falsch genutzter oder überbeanspruchter Speicherplatz - der mit 30 Prozent des Gesamtspeicherplatzes zu Buch schlägt - gar nicht erst entdeckt.

Kompression: Technologien zur Datenkompression sind hilfreich, müssen aber verlustfrei arbeiten, um Datenverluste zu vermeiden.

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