Sockel-775-Platine

Biostar TP35D2-A7

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die Platine kommt als einzige mit einem 4xPCIe-Slot, der beispielsweise Modem- oder Schnittstellenkarten aufnimmt.

Testbericht

Das Biostar-Modell war eine der wenigen Platinen im Testfeld, die einen Seriellport und einen 4x-PCI-Express-Slot besitzen. Pins für eine parallele Schnittstelle gibt's auch, jedoch müssen Sie sich das dazugehörige Slotblech selbst besorgen. Außerdem ist die Platine "nur" mit vier SATA-Anschlüssen bestückt, was im Vergleich zur Konkurrenz recht wenig ist. Firewire gibt's nicht, dafür stehen sechs USB-Ports zur sofortigen Verfügung.

Das Aufspielen von Vista bereitete dem Board keine Probleme, und auch die Treiberinstallation klappte einwandfrei. Das Biostar-Tool "Overclock II Utility for T-Utility" kümmert sich um die Lüfterregelung. Allerdings wich seine Temperaturanzeige deutlich von der im Bios ab. Dafür klappte das Booten vom USB-Stick tadellos und superschnell.

Bei den Tempotests schnitt das Board am zweitbesten ab, es erzielte sogar einen Topwert im Cinebench-Teil Open-GL HW-L. Zusätzlich ermittelten wir bei ihm den niedrigsten Stromverbrauch im Idle-Modus.

Fazit: In Sachen Ausstattung konnte uns die Biostar-Platine nicht überzeugen - sie ist für das Gebotene zu teuer. Dafür arbeitete sie sehr schnell und stabil.