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Bill Gates kauft sich Privatsphäre

20.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - An der Spitze ist es einsam - und sollte es nicht einsam genug sein, wird nachgeholfen. Gemäß diesem Motto kaufen Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda seit geraumer Zeit systematisch Häuser in der Nachbarschaft auf. Wie die US-Tageszeitung "Seattle Times" berichtet, erwarb das Ehepaar in den vergangenen zehn Jahren elf Nachbargrundstücke mit insgesamt neun Häusern.

Der mit Abstand reichste Mann der Welt war im Jahr 1997 in sein 110 Millionen Dollar teueres Anwesen in Medina, einem kleinen Villenvorort von Seattle, gezogen. Trotz des rund zwei Hektar Quadratmeter großen Seegrundstücks sah Gates offensichtlich seine Privatsphäre nicht ausreichend geschützt. Um eine Pufferzone zur Nachbarschaft zu schaffen, kaufte der Microsoft-Gründer daher zwischen 1994 und 2003 über Mittelsmänner rund 1,7 Hektar angrenzendes Land für 14,4 Millionen Dollar zu. Auf den Grundstücken sollen nun Microsoft-Angestellte wohnen. (mb)