Big Data zunehmend wichtig für Entscheidungen

14.06.2012 | von Klaus Manhart

Social Media immer wichtiger

Verteilte Daten und zu wenige Datenanalyse-Experten sind für viele Unternehmen die größten Big-Data-Probleme.
Verteilte Daten und zu wenige Datenanalyse-Experten sind für viele Unternehmen die größten Big-Data-Probleme.
Foto: Capgemini

Immer wichtiger für die Entscheidungsfindung werden Social-Media-Inhalte - so die Einschätzung von mehr als 40 Prozent der Studienteilnehmer. Dies gilt insbesondere für den Handel, die Konsumgüter- und die produzierende Industrie sowie für das Gesundheitswesen und pharmazeutische Unternehmen. "Die Ansätze rund um Big Data kommen einem Quantensprung in der Unterstützung geschäftlicher Entscheidungen gleich", so Rüdiger Eberlein, Experte für Business Information Management (BIM) bei Capgemini. "Der Wettbewerbsvorteil entsteht einerseits durch die Einbeziehung vieler neuer Datenquellen - Stichwort: Social Media -, andererseits durch die schnelle und effiziente Analyse von Daten. So können Entscheider rasch auf Veränderungen im Markt und im Kundenverhalten reagieren."

42 Prozent der Führungskräfte geben an, dass herkömmliches Reporting die Entscheidungsfindung im Unternehmen verlangsamt hat. Dennoch glaubt die große Mehrheit (85 Prozent) nicht, dass die wachsende Datenmenge die größte Herausforderung ist, sondern die Fähigkeit, sie zu analysieren und in Echtzeit oder ausreichend zeitnah darauf zu reagieren. Da Unternehmen zunehmend die Ergebnisse von Business Analytics zur Automatisierung von Entscheidungsprozessen nutzen, ist die Datenqualität der springende Punkt: Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) berichten, dass sie täglich mit nicht korrekten Daten kämpfen.

Eine große Herausforderung für die Nutzung von Big Data sind organisatorische Silos, so die Sicht von mehr als der Hälfte der Unternehmen (56 Prozent). Eine immer größere Rolle spielen dabei nicht die Abteilungsgrenzen, sondern geschäftsprozessorientierte Silos in den Unternehmen. Diese verhindern den Austausch und die Integration von Daten und erschweren insbesondere den ganzheitlichen Blick auf das Datenmanagement.

Die vollständige Studie zum Download finden Sie hier.