Big Data zunehmend wichtig für Entscheidungen

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Beitrag in Zusammenarbeit mit IBM
14.06.2012 | von Klaus Manhart
Welche Rolle spielt Big Data als Grundlage unternehmerischer Entscheidungen? Dieser Frage geht die weltweite Studie "The Deciding Factor: Big Data & Decision making" von Capgemini nach. Die wichtigste Erkenntnis: Neun von zehn Geschäftsführern glauben, dass Business-Informationen zum vierten Produktionsfaktor neben Boden, Arbeit und Kapital geworden sind.
„Die Ansätze rund um Big Data kommen einem Quantensprung in der Unterstützung geschäftlicher Entscheidungen gleich”, sagt Rüdiger Eberlein, Experte für Business Information Management bei Capgemini.
„Die Ansätze rund um Big Data kommen einem Quantensprung in der Unterstützung geschäftlicher Entscheidungen gleich”, sagt Rüdiger Eberlein, Experte für Business Information Management bei Capgemini.
Foto: Capgemini

Wird Business Analytics bei riesigen Datenmengen - Big Data - eingesetzt, erhöht sich die Geschäftsperformance im Durchschnitt um 26 Prozent. Die mehr als 600 von Capgemini befragten Top-Manager und IT-Entscheider gehen davon aus, dass dieser Wert in den nächsten drei Jahren auf 41 Prozent steigen wird. Dementsprechend wird die Mehrheit der Unternehmen (58 Prozent) in diesem Zeitraum verstärkt in Big Data und Business Analytics investieren.

Zwei Drittel der befragten Führungskräfte bestätigen, dass Daten in ihrem Unternehmen einen hohen Stellenwert haben. Datenerhebung und -analyse lägen ihrer Unternehmensstrategie und der täglichen Entscheidungsfindung zu Grunde. Immer seltener werden Führungskräfte, die sich bei Entscheidungen einzig auf ihre Erfahrungen und ihre Intuition stützen. Gut die Hälfte der Befragten hat den Eindruck, dass Managemententscheidungen, die auf dem Bauchgefühl oder Erfahrungswerten beruhen, mehr und mehr als unseriös empfunden werden.

Die Folge wird von 65 Prozent der Befragten genannt: Immer mehr Geschäftsentscheidungen basieren auf harten Fakten. Spitzenwerte hierfür finden sich im Finanzdienstleistungssektor (73 Prozent), im Gesundheitswesen, der pharmazeutischen Industrie und der Biotechnologie (75 Prozent) sowie in der Energiebranche (76 Prozent). Zwar empfinden immer noch 42 Prozent der Befragten unstrukturierte Daten als schwer interpretierbar, dennoch stützt sich heute die Mehrheit der Führungskräfte (58 Prozent) bei der Datenauswertung auf unstrukturierte Daten wie Texte, Sprachnachrichten, Bilder und Videos.