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Gesundheitsnetzwerk ohne Lücken

Big Data für die Gesundheit

21.04.2016
Neue Lösungen auf HANA-Basis von SAP und passgenaue Infrastrukturen von Dell fördern die personalisierte Medizin. Big Data soll somit die individuelle Behandlung von Patienten beschleunigen und erleichtern.

SAP und Dell haben neue Lösungen entwickelt, die einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Gesundheitswesens leisten. Während HANA von SAP die individuellen Eigenschaften bei der Krankheitsdiagnose eines Patienten erfasst, bietet Dell eine passgenaue Infrastruktur für den optimalen Betrieb der Software. Das Zusammenspiel zwischen Software und Hardware ist darauf ausgelegt, deutlich bessere Ergebnisse zum Nutzen der Patienten zu erzielen.

Dies wird vor allem am menschlichen Genom deutlich. Die individuelle genetische Prädisposition des Erbguts hat großen Einfluss auf die Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen. Die Spanne reicht dabei von Diabetes über Alzheimer bis hin zu Krebs. Ist das Genom bekannt, können Mediziner eine auf den Patienten individuell angepasste Behandlungsmethode zur Behandlung dieser Krankheiten anwenden. Da das Genom aus riesigen Datenmengen besteht, benötigt der Arzt hierfür allerdings spezielle IT-Tools, um Veränderungen leicht zu erkennen und klinische Ergebnisse schnell miteinander zu vergleichen.

Echtzeitanalysen von Big Data

Die In-Memory-Plattform HANA unterstützt Krankenhäuser, Pharma-Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Verarbeitung dieser riesigen Datenmengen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Datenbank-Managementsystemen befindet sich das ERP-System nicht auf der Festplatte, sondern im Arbeitsspeicher des Servers. Diese Technik beschleunigt den Zugriff und die Verarbeitung großer Datenmengen (Big Data). Damit eignet sich diese Lösung vor allem für aufwendige Echtzeitanalysen in Forschung und Entwicklung der Genomik sowie anderen Bereichen der modernen Biologie. Außerdem ermöglicht die umfassende Datentransparenz und die vollständige Kontrolle, verlässliche und vertrauenswürdige Ergebnisse zu erzielen.

Digital Leader aufgepasst! - Foto: IDG

Digital Leader aufgepasst!

Anstatt riesige Datensammlungen manuell durchsuchen, zusammenstellen und prüfen zu müssen, kann das medizinische Personal HANA verwenden, um Patienten nach ausgewählten Kriterien zu filtern und zu gruppieren. Die Ergebnisse stellt die Software in Grafiken übersichtlich dar und erleichtert es somit Forschern, Zusammenhänge zwischen Patientengruppen zu veranschaulichen und dadurch eine Einschätzung des weiteren Krankheits- beziehungsweise Heilungsverlaufs abzugeben.

Fazit

Dell bietet vielfältige SAP HANA Lösungen an und arbeitet im Global SAP Center of Excellence an einer Referenzarchitektur, um die Hardware optimal auf die Software abzustimmen und somit Leerlaufprozesse während der Datenverarbeitung zu vermeiden. Nur so ist gewährleistet, dass die eingesetzten Systeme die riesigen Datenmengen, wie sie in der Medizin vorkommen, in Echtzeit verarbeiten und analysieren können. Diese Referenzarchitektur wird nicht nur die SAP Foundation for Health und die darauf aufbauende Lösung SAP Medical Research Insights unterstützen, sondern auch künftige Lösungen. Da es sich um eine standardisierte Infrastruktur handelt, sind Forschungseinrichtungen und Unternehmen somit in der Lage, die Referenzarchitektur schnell einzuführen und zuverlässig zu nutzen.

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