Herausforderung Datenmassen

Big Data = Big Problems

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Beitrag in Zusammenarbeit mit IBM
18.12.2012 | von Klaus Manhart (Autor) 
Klaus Manhart
Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
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Um Big-Data-Szenarien zu entwickeln und umzusetzen sind noch viele Aspekte zu klären. Für den produktiven Umgang mit großen Datenmengen sind die Unternehmens-Ressourcen und das interne Know-how oft noch nicht ausreichend vorhanden, wie eine Studie der Experton Group zeigte.
Wohin geht die Reise? Unternehmen müssen sich bei Big Data auf eine ganze Reihe von Herausforderungen einstellen.
Wohin geht die Reise? Unternehmen müssen sich bei Big Data auf eine ganze Reihe von Herausforderungen einstellen.
Foto: Ben Chams - Fotolia.com

Big Data = Big Problems. Laut der Experton Group ist es mit der Einführung neuer Software für Big Data nicht getan, um große Datenmengen nutzen zu können. Unternehmen müssen sich statt dessen auf eine ganze Reihe von Herausforderungen einstellen. Im Rahmen der MultiClient-Studie "Big Data 2012 - 2015" wurden einige Herausforderungen identifiziert, mit denen sich Unternehmen im Zusammenhang mit Big Data konfrontiert sehen.

Schwierigkeiten erwarten die Anwender beispielsweise aufgrund der vorhandenen Datenbanklandschaften. Die sind in den in den wenigsten Fällen für Big Data optimiert. Nur wenige Unternehmen haben auch erkannt, dass den Big-Data-Szenarien hinsichtlich der relevanten Nutzungsfelder, dem Finden wirklich relevanter Daten und der Leistungsfähigkeit der Netzwerke noch viel Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.

Weil die Aufgabe, Big Data zu beherrschen, nicht allein durch Technologie-Bundles erledigt werden kann, kommt auf die Anwender selbst eine ganz neue Art von Verantwortung zu. Die CIOs müssen die personellen und logistischen Ressourcen bereitstellen, um dann aus dem Bauchladen an Technik, Methoden, Verfahren, Algorithmen und vielleicht sogar Lösungen die geeigneten zu selektieren und zu implementieren. Diese Ressourcen aufzubauen, auch im Rahmen von Weiterbildungsprogrammen oder der Schaffung von Ausbildungsberufen, gehören zu den Aufgaben, die sich für die Anbieter von Big-Data-Technologien ergeben.

Systemintegratoren können davon profitieren, denn sie können den CIOs bei den Projekten zur Hand gehen, wenn sie sich ihrerseits dem Erarbeiten von Big-Data-Frameworks oder Best Practices widmen und gegebenenfalls Personal bereitstellen, so die Experton Group.