IT intim - Die Sorgen der CIOs

BI-Tools müssen heute mehr können als Reporting

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Als IT-Dienstleister der gesetzlichen Krankenkassen nutzen Sie ein riesiges Data Warehouse. Wie gehen Sie mit dieser Masse von Informationen um?
Hartmut Scholz, Leiter des Geschäftsbereichs Informations-Management, SpectrumK
Hartmut Scholz, Leiter des Geschäftsbereichs Informations-Management, SpectrumK
Foto: Scholz/SpectrumK

Derzeit suchen wir ein zusätzliches BI-Frontend für das Data Warehouse der Betriebskrankenkassen, das auf Software von Teradata basiert und vom IT-Dienstleister Bitmarck betrieben wird. Bislang nutzen die Endanwender Cognos 8 BI, aber das wird unseren Zwecken nicht mehr eins zu eins gerecht. Am Frontend gibt es heute andere Werkzeuge, die mehr können als das klassische Reporting.

Für unsere internen Kunden sind vor allem die jüngsten Gesundheitsreformen ein Thema. Dazu zählen der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich und der Gesundheitsfonds. Hier geht es darum, dass die Krankenkassen nicht über die Finanzhoheit verfügen, sondern Mittel aus einem gemeinsamen Topf zugewiesen bekommen - je nach Mitgliederstruktur und Häufigkeit bestimmter Diagnosen. Wie man sich unschwer vorstellen kann, sind komplexe Simulationen notwendig, um unter diesen Umständen die eigenen Finanzen kalkulieren zu können. Ein modernes Frontend-Tool muss diese Herausforderungen meistern.