F.lux

Besseres Licht für Computer-Nachtarbeiter

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Ich bin heute in meiner Twitter-Timeline über ein tolles Tool gestolpert, das ich noch nicht kannte. F.lux gefällt mir so gut, dass ich es hier gleich vorstellen möchte.
Grundeinstellungen von F.lux unter Windows
Grundeinstellungen von F.lux unter Windows

F.lux nimmt sich des Problems an, dass der gemeine Computerbildschirm in der stets gleichen Farbtemperatur vor sich hinleuchtet. Die ist meist eher kalt und für helles Tageslicht gedacht. Viele Menschen sitzen aber auch abends noch vorm Rechner, egal ob beruflich oder privat.

F.lux stellt zum Abend hin deswegen automatisch (Tag und Nacht ermittelt die Software über Geodaten) die Farbtemperatur des Bildschirms wärmer ein, um sie an das Umgebungslicht anzupassen. Das ist besser für die Augen. Und noch besser: Das Ganze ist kostenlos - einfach mal ausprobieren. F.lux gibt es für Windows (ab XP), Mac OS X sowie Linux.

P.S: Und wer zeitweise mit möglichst echten Bildschirmfarben arbeiten muss, kann ein installiertes f.lux mit einem Klick stundenweise ausschalten…