Handyfilme via UMTS

Berliner Startup-Firma Viif wird verkauft

22.12.2008
Das Berliner Startup Viif wird verkauft. Mit seiner Lösung lassen sich Filme auf dem Handy durch einen einfachen UMTS-Videoanruf ansehen. Angeblich steckte Viif schon im August in Zahlungsschwierigkeiten.

Die Berliner Firma Viif, bei der sich Filme auf dem Handy durch einen einfachen UMTS-Videoanruf ansehen lassen, wechselt den Besitzer. Der Käufer ist die Hamburger Firma Whatever Mobile, die in den vergangenen Jahren sehr viel Geld mit dem Versand von teuren Premium-SMS verdient hat. Der Übernahmeprozess wird voraussichtlich noch Ende des Jahres 2008 abgeschlossen sein. Für den Viif-Gründer und ehemaligen CEO Daniel Höpfner ist der Verkauf die "richtige Entscheidung in der derzeitigen Finanzsituation".

So lautet seine Formulierung im Blog Deutsche-Startups.de, über die mindestens einer der Kommentatoren die Augenbrauen hochziehen musste. Durch die Wirtschaftskrise sind im Moment bei Firmenverkäufen kaum hohe Preise zu erzielen. Was den Lesern wahrscheinlich nicht bekannt war: Nach Informationen von Areamobile.de steckte Viif schon im August in Zahlungsschwierigkeiten und konnte Rechnungen nicht bezahlen. Auch über ein Insolvenzverfahren oder einen Technologieverkauf wurde nachgedacht.

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