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Bericht: Deutsche Kleinanleger mussten bluten

22.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In Folge des Kursdesasters an den Aktienmärkten haben deutsche Kleinanleger bislang im Schnitt 11.500 Mark eingebüßt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Magazins "Stern". Von den insgesamt 2786 Befragten gaben 29 Prozent (821) an, persönlich Aktien zu besitzen. 59 Prozent davon haben in den vergangenen Monaten an der Börse Verluste gemacht. Neun Prozent erklärten, sie hätten maximal 1000 Mark eingebüßt, bei 33 Prozent waren es bis zu 10.000 Mark. Und immerhin 18 Prozent haben bislang mehr als 10.000 Mark in den Sand gesetzt.

Trotz der zum Teil erheblichen Verluste wollen sich 53 Prozent der Anleger nicht entmutigen lassen und auch weiterhin in Aktien investieren. Etwa ein Drittel werden sich dagegen nach alternativen Anlageformen umsehen. 15 Prozent zeigten sich bezüglich ihrer künftigen Anlagestrategie noch unschlüssig.