Honorar-Entwicklung

Berater-Tagessätze steigen leicht an

21.01.2013
Die Honorare für externe Berater werden 2013 für Anwender ein wenig teurer. Die Zuwächse sind vor allem der Inflation der vergangenen Jahre geschuldet.
Die Honorare für hoch qualifizierte Berater stagnieren, nachdem sie in den vergangenen Jahren sehr stark gestiegen sind.
Die Honorare für hoch qualifizierte Berater stagnieren, nachdem sie in den vergangenen Jahren sehr stark gestiegen sind.
Foto: Maturity

Die Tagessätze für IT-Berater im deutschsprachigen Raum legen im laufenden Jahr im Durchschnitt leicht zu. Ein Blick auf die jeweiligen Know-how-Profile zeigt jedoch unterschiedliche Entwicklungen. Die Honorare für besonders qualifizierte Berater wie etwa Projekt-Manager und IT-Architekten werden in diesem Jahr stagnieren, nachdem sie in den vergangenen Jahren am stärksten gewachsen sind. Demgegenüber sollen die Tagessätze der untersten Skill-Stufe wieder anziehen. Hier geht es vor allem darum, den Inflationsverlust der vergangenen Jahre auszugleichen. Dies ergab die Auswertung mehrjähriger Outsourcing-Verträge im Rahmen von Benchmarking-Projekten durch Maturity.

"Berater-Tagessätze bleiben ein wichtiges Instrument in Outsourcing-Verträgen, um flexibel auf neue Anforderungen reagieren zu können", erläutert Karsten Tampier, Managing Consultant bei Maturity. In der Regel nutzen Kunden Berater mit Tagessätzen als eine Art schnelle Eingreifgruppe. Für regelmäßige Aufgaben im laufenden Betrieb wäre dies jedoch auf Dauer zu teuer. "Sobald die Aufgaben in regelmäßige Leistungen übergehen, sollte ein sauberer Serviceschein zwischen den Parteien verhandelt werden", fordert Outsourcing-Experte Tampier. So verlangen Lieferanten auch 2013 für einen Projekt-Manager im Durchschnitt etwas mehr als 1.300 Euro pro Tag, und ein Mitarbeiter für den Onsite-Support kostet 518 Euro pro Tag. Bei außergewöhnlichen Skills und speziellen Qualifikationen kann der Tagessatz auch die Marke von 2.000 Euro überschreiten.

Die verschiedenen Skill-Stufen