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BenQ-Chef Lee will Handy-Modellpalette zusammenstreichen

16.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach der Übernahme des Siemens-Handygeschäfts will das taiwanische Elektronikunternehmen BenQ die Zahl der neuen Handy-Modelle zusammenstreichen. Diese könnte auf etwa 35 Modelle reduziert werden, sagte BenQ-Chef KY Lee in einem Interview mit der Nachrichtenagentur "Bloomberg". Bislang hätten BenQ 20 und Siemens insgesamt 25 neue Handys in diesem Jahr auf den Markt bringen wollen.

BenQ biete Mobilfunkgeräte im mittleren und höheren Preisniveau an, Siemens mehr für den Massenmarkt, sagte Lee. Die Gesellschaft könne nun den Vermarktungsstart beschleunigen. BenQ übernimmt die verlustreiche Handysparte komplett von Siemens und darf die Marke noch fünf Jahre nutzen. Ab Oktober will BenQ neue Produkte mit dem Doppellogo "BenQ Siemens" oder nur mit dem BenQ-Logo verkaufen. (dpa/tc)