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Belgien verschiebt UMTS-Start

12.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die belgische Regierung hat den für September 2002 geplanten UMTS-Start um rund ein Jahr verschoben. Zur Begründung hieß es, dass weder die Netzwerkinfrastruktur noch die entsprechenden Handys zur Verfügung stünden, um den Erfolg der neuen 3G-Services zu garantieren. Mit dem Aufschub entsprach die Regierung einem Gesuch der drei Mobilfunkunternehmen, die die UMTS-Lizenzen im vergangenen für rund 450 Millionen Euro erstanden hatten. Zu ihnen gehören Mobistar (France Télécom), KPN Orange (KPN) und Proximus (Belgacom und Vodafone). "Wenn wir die 3G-Services im September hätten starten müssen, wäre das ein Reinfall geworden. Mit dem zusätzlichen Jahr können wir einen richtigen kommerziellen Start hinlegen", erklärte Proximus-Sprecher Jean-Luc van Kerckhoven. (ka)