Datenskandal

Bechtle-Mitarbeiter im Visier der Ermittler

13.12.2012
In den Skandal um Datendiebstahl im Bundesgesundheitsministerium ist auch das Systemhaus Bechtle verwickelt.

Wie eine Sprecherin des im TecDax notierten Unternehmens am Donnerstag sagte, wird gegen einen Bechtle-Mitarbeiter ermittelt. Der am 20. November freigestellte Mitarbeiter war für das Bechtle-Systemhaus in Bonn tätig und arbeitete im Auftrag des Unternehmens beim Gesundheitsministerium.

Bechtle ist IT-Dienstleister für dieses und andere Ministerien. Mit einem Imageschaden rechnet die Sprecherin nicht. Schließlich richten sich die Ermittlungen gegen eine Einzelperson und nicht gegen das Unternehmen. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über die Verstrickung des Unternehmens in den Datenskandal berichtet. (dpa/sh)

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Crookey
Mensch, du hast ja nicht viel Ahnung über IT-Prozesse. Jeder Endkunde hat seine eigenen Sicherheitsregelungen und der Dienstleister hat sich diesen zu fügen, und nicht umgekehrt.

Tillmann Basien
So einfach ist das: der Mitarbeiter ist schuld! IT-Dienstleister sollten verpflichtet werden, den Access ihrer Mitarbeiter auf die IT Infrastuktur der Kunden vollumfänglich zu dokumentieren, sowie mit Visulox.

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