Bea und HP verstärken SOA-Aktivitäten

19.09.2006
Während Bea Systems sein Produktportfolio vergrößert, eröffnet Hewlett-Packard (HP) weitere SOA-Zentren für Kunden und Partner.

Rund 500 Millionen Dollar investiert HP eigenen Angaben zufolge in Service-orientierte Architekturen (SOA). Ein großer Teil davon fließt in SOA-Kompetenz-Zentren, die der IT-Konzern seit 2005 in mehreren Ländern aufbaut. Neben den bestehenden Einrichtungen in Frankreich und Japan eröffnen in Kürze drei weitere Standorte im kalifornischen Cupertino, in Singapur und im indischen Bangalore. Kunden und Geschäftspartner sollen in den "Comptency Centers" SOA-Techniken und -Implementierungen begutachten können, erklärte Terri Schoenrock, Manager in HPs Dienstleistungssparte. HP bringe dazu sein Knowhow auf den Gebieten IT-Architektur, Management, Sicherheit und Governance ein.

Das Thema SOA-Governance schreibt sich unterdessen Bea Systems auf die Fahne. Die erst im August mit dem Softwarehaus Flashline übernommene Repository-Technik vermarktet Bea ab sofort unter dem eigenen Markennamen "Aqualogic Enterprise Repository 2.5". IT-Verantwortlichen liefert das System unter anderem Informationen über Web-Services-Typen und -Definitionen, Serviceabhängigkeiten und Service Ownerships, erläuterte Paul Patrick, Chief Architect für Beas Aqualogic-Produktfamilie.

Die aktuelle Version 2.5 unterstützt unter anderem die XML Process Definition Language (XPDL) und eigne sich dazu, Business Process Management (BPM) und SOA-Aktivitäten zu verknüpfen. Das zugekaufte Repository lässt sich sowohl mit Beas hauseigenem Java Application Server Weblogic einsetzen als auch in Kombination mit IBMs Websphere- und Apache-Tomcat-Plattformen. (wh)