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Bea treibt Weblogic-Integration voran

16.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Kampf um Marktanteile mit dem Rivalen IBM bringt Bea noch in diesem Monat in Ergänzung zu seinem auf der Java One vorgestellten J2EE-Application-Server "Weblogic 6.1" (Computerwoche online berichtete) das neue Release 2.0 seines "Weblogic Integration Server" auf den Markt. Dieser enthält das "J2EE-Connector"-Framework, über das sich Legacy-Anwendungen anbinden lassen. Idealerweise soll J2EE Connector nach dem "Plug-and-Play"-Prinzip funktionieren und damit den Kauf spezieller EAI-Produkte (Enterprise Application Integration) überflüssig machen, wie sie etwa Webmethods oder Tibco offerieren. Beas Technik funktioniert anfänglich jedoch nur in einer Richtung. Eine bidirektionale Ausführung soll in den kommenden Monaten folgen, bis dahin behilft

sich der Anbieter mit Erweiterungen.

"Die Auseinandersetzung mit IBM spitzt sich zu", stellt Analyst Tyler McDaniel von der Hurwitz Group fest. "Bea will führender Anbieter in Sachen Infrastruktur sein. Die aktuelle Ankündigung erhöht den Druck auf IBM und andere Appserver-Anbieter wie ATG, iPlanet, HP/Bluestone, nachzuziehen."