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Bea Systems und Veritas bündeln Ressourcen für Utility-Computing

13.04.2004

Der Java-Spezialist Bea Systems und der Anbieter von Speicher- und Management-Software Veritas wollen ihre Produkte künftig enger als bisher aufeinander abstimmen. Im Rahmen eines Entwicklungs- und Vertriebsabkommens sollen hierzu die Integration zwischen Beas Java-Applikations-Server "Weblogic" und Werkzeugen zur Ressourcenverwaltung "Opforce", "Indepth" und "Cluster Server" von Veritas verbessert werden. Ziel ist es, mit der Kombination ihrer Produkte ein Paket für das derzeit vielbeworbene Utility Computing zu schnüren, das beide Unternehmen gegen aus ihrer Sicht herstellerspezifische Angebote von Branchenriesen wie IBM und Oracle positionieren wollen.

Laut Arya Barirani, Director of Solutions Marketing bei Veritas, helfe das Utility-Modell IT-Kosten sparen, indem Anwendungen je nach der momentan benötigten Rechenleistung diese automatisch über Rechnerverbünde, für die sich auch preisgünstigere Hardwarekomponenten nutzen ließen, beziehen können. Anders als die genannten Wettbewerber seien Bea und Veritas hierbei nicht auf die Vermarktung bestimmter Hardwareplattformen und Betriebsysteme fixiert. Im Einzelnen stellt Weblogic die Laufzeitumgebung für Java-basierende Geschäftsanwendungen. Das von Veritas zugekaufte Provisioning-Produkt Opforce dient hingegen zur Verwaltung, der automatischen, regelbasierenden Zuteilung von Server-Kapazität sowie zur dynamischen Erweiterung der Ressourcen. Mit dem ebenfalls erworbenen Tool Indepth sollen sich Perfomance-Probleme erkennen und auswerten lassen, und ein Clustering der Ressourcen übernimmt der Cluster-Server. Letzterer ist bereits für Weblogic

verfügbar, angepasste Versionen von Indepth und Opforce sollen im September beziehungsweise im vierten Quartal 2004 erhältlich sein. (as)