Web

 

Bea entwickelt "flüssigen" Datenzugriff

21.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bea Systems werkelt unter dem Namen "Liquid Data" nach eigenen Angaben an einer Technik, die das Durchsuchen quasi beliebiger Datenbestände im ganzen Unternehmensnetz ermöglichen soll. An ähnlichen Konzepten arbeiten die großen Datenbankfirmen ebenfalls - Oracle etwa mit seinem "Internet File System", IBM mit DB2 und Microsoft mit "Unified Data", das im SQL-Server-Nachfolger "Yukon" debütieren soll.

Bea allerdings hat keine eigene Datenbank. Beobachter gehen daher davon aus, dass es sich bei Liquid Data um eine Middleware-Technik handelt, die den im Netz vorhandenen Datenbanken und Dateisystemen vorgeschaltet ist. Unklar ist noch, ob Bea das Produkt eigenständig vermarkten oder ins vorhandene Portfolio integrieren wird. Giga-Analyst Mike Gilpin könnte sich vorstellen, dass Liquid Data in Beas Portal-Software einfließt. (tc)