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Bea bringt interaktives BPM-Tool

14.02.2006
Den früheren Plumtree Process Server bringt Bea jetzt als "Aqualogic Interaction Process 1.5" auf den Markt.

Es erweitert Beas bislang Backend-fokussiertes Prozess-Management über ein Portal in Richtung Endanwender und soll so mehr Interaktion ermöglichen. Die Software kann nach Angaben von Christine Wan, Director of Product Marketing, Collaboration-Dokumente an Arbeitsgegenstände anhängen, einen Geschäftsprozess auf ein Collaboration-Projekt abbilden ("mappen") und erlaubt es Nutzern, innerhalb eines Prozesses an sortierten Diskussionen teilzunehmen.

Mögliche Einsatzgebiete wären aus Sicht der Bea-Frau beispielsweise die Genehmigung von Spesenabrechnungen, die Verwaltung von Benefits, Kunden- und Außendienstverwaltung oder Sales Cycle Management. "Bea adressiert zum ersten Mal die menschliche Seite der Workflows", so Wan. "Letztlich sind es diese Endnutzer, die die Arbeit machen, sich mit papier-basierenden Prozessen herumschlagen und Daten aus den verschiedenen Backend-Systemen sammeln."

Mit dem Prozess-Designer von Interaction Process können Business Analysts Prozesse modellieren und designen und Teilnehmern ihre Rollen daran zuweisen. Er erlaubt auch Simulationen und Kostenprognosen. Eine Execution Engine orchestriert die Aktivitäten der Nutzer und ihrer Rollen mit dem Backend und informiert die Anwender, wenn sie eine Aufgabe zu erledigen haben. Interaction Process ist ferner integriert mit "Interaction Collaboration", so dass Nutzer einem Prozess zugehörige Dokumente gemeinsam verwenden und ein- und auschecken können. (tc)