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BBC hat die Nase voll von Patenten

12.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die britische Rundfunk- und Fernsehanstalt BBC (British Broadcasting Corporation) will einem möglichst breiten Publikum Audio- und Videoinhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Dabei versucht sie, proprietäre digitale Medienstandards (Windows Media, Real Video, Quicktime und Konsorten) möglichst zu vermeiden und geht dazu einen unorthodoxen Weg.

Mit "Dirac" entwickelt die BBC einen eigenen Multimedia-Codec. Dirac ist komplett Open Source, unterstützt hochauflösendes Video und erreicht eine zweifach höhere Kompression als MPEG bei gleicher Bildqualität. Die endgültige Version soll Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen, experimentelle Releases sind bereits verfügbar. Die Ende Juni erschienene neueste Version des ebenfalls quelloffenen Video-Player "VLC" von VideoLAN bietet bereits vorläufige Dirac-Unterstützung. (tc)