GEA-Vereinbarung

Bayer bindet sich enger an die SAP

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Pharmakonzern hat sich mit einem Global Enterprise Agreement für fünf Jahre mit dem Softwareriesen verbandelt.
Bayer produziert auch Pflanzenschutzmittel. Foto: Bayer Crop Science
Bayer produziert auch Pflanzenschutzmittel. Foto: Bayer Crop Science
Foto: Bayer

Ein starkes Commitment zur SAP hat die Bayer AG abgegeben: Der "Gesundheitskonzern" (Eigenwerbung) vereinbarte mit dem Softwareriesen ein Global Enterprise Agreement (GEA). Mit dieser Form des Kooperationsvertrags richtet sich die SAP nach eigenen Worten "speziell an Großunternehmen, die sich für SAP als bevorzugter Software-Lieferant entscheiden". Die Vereinbarung ist auf fünf Jahre befristet.

Wie die SAP mitteilt, verfolgen die beiden Unternehmen das Ziel, die auf dem weltweiten Einsatz von standardisierten SAP-Lösungen gründende IT-Strategie der Bayer AG "umfassend und nachhaltig" zu unterstützen. Im Klartext: SAP und Bayer wollen bei der weltweiten Implementierung von Geschäftsanwendungen enger als üblich zusammenarbeiten.

Global Enterprise Agreement

Das GEA umfasst Software, Wartung, strategische Beratungsdienstleistungen sowie den Wartungsservice "SAP MaxAttention", das kundenindividuellen Support vor Ort garantiert. Im Rahmen der Vereinbarungen kann Bayer SAP-Lösungen sowie Technik und Services nach Bedarf abrufen, was die Beschaffungsabläufe deutlich beschleunigt.

Mit dem GEA unterstreicht Bayer die enge Beziehung zu SAO, die bereits seit 1984 besteht. Durch eine im Jahr 2000 geschlossene Entwicklungspartnerschaft wurde SAP eigenen Angaben zufolge zum wichtigsten Softwarepartner von Bayer.