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Baut Intel bald Plastikspeicher?

23.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intels 13-prozentige Beteilung an der schwedischen Firma TFE (Thin Film Electronics) könnte schon bald erste Produktfrüchte tragen: Beide Unternehmen wollen gemeinsam Fertigungsprozesse für Polymerspeicher in einer Intel-Fertigungsstätte in Hillsboro, Oregon, entwickeln. Bislang forschten sie gemeinsam in den TFE-Labors im schwedischen Linköping (Computerwoche online berichtete). Die Verlagerung in die USA deutet "Computerwire" als Hinweis darauf, dass eine Produktion in Stückzahlen bereits in Kürze beginnen könnte.

Polymerspeicher könnten vor allem als Ersatz für Flash interessant werden. Sie lassen sich erheblich günstiger fertigen als ihre Silizium-Pendants und brauchen noch dazu weniger Strom. Tausende Polymer-Schichten lassen sich dabei in echten 3D-Strukturen übereinander "stapeln" - laut TFE ist das so einfach wie das Ausdrucken von Farbfotos. (tc)